Mythologie: Überlieferungen (1. Quartal)
Welt der Göttinnen und Götter aller Kulturen und vieles mehr
(unter anderem Hexen-Rituale und -Feiertage)

1. Quartal
2.Quartal
3.Quartal
4. Quartal
Januar
April
Juli
Oktober
Februar
Mai
August
November
März
Juni
September
Dezember

Raunächte
Nächte zwischen der Wintersonnenwende und dem Dreikönigstag vom 21.12. bis 06.01. des jeweiligen Jahres.
Häufig heulen die rauen Winterstürme über das Land. Wenn die Ziegel klappern und es um die Ecken pfeift, wird jeder leicht nachvollziehen können, wie draußen in der kalten Finsternis die "Wilde Jagd" über das Land tobt. In einigen Landesteilen ist es die Berchta, eine wild gewordene alte Dame, die sie anführt. Jeder tut gut daran, Ihr zur Besänftigung Mehlspeisen zu servieren. Ob sich der wütende Wotan, der anderorts der Anführer der ekstatischen Meute ist, allerdings damit abspeisen lässt, kann bezweifelt werden.
In der Zeit vom 25.12. bis 06.01. sind die Träume dieser 12 Nächte die persönliche Vorhersage für das folgende Jahr. Achte auf Gefühle, Empfindungen und Gedanken beim morgendlichen Aufwachen und notiere die nächtlichen Träume. Dies ist die zuverlässigste Aussage für Deine persönliche Zukunft und soll als Hilfestellung für das bevorstehende Jahr dienen. (Die erste Nacht steht für den Januar, die zweite für Februar usw.)
In diesen Nächten zwischen den Jahren fand die "Wilde Jagd" statt. Odin ritt an diesen Tagen mit einem Geisterheer von Verstorbenen durch die Lüfte.
Schamanen gehen in dieser Zeit auf erfolgreiche Seelenreise. Die Kraft und Hellsichtigkeit der Hexen ist in diesen Tagen besonders stark.

Der 6. Januar gilt als Neubeginn in Glück und mit Erfolg. In Gedenken an die "Heiligen Drei Könige" Caspar, Melchior und Balthasar werden Gaben der Reichen an die Armen weitergegeben.

Dieser Tag ist besonders mächtig. Mit (magischer) geweihter Kreide werden über die Haustür C+M+B (Kürzel der Namen der "Heiligen Drei Könige") und zusätzlich die jeweilige Jahreszahl geschrieben. Dies bringt Glück, Erfolg und Schutz im neuen Jahr.

C, M und B ist die Abkürzung für "Christus Mansionem Benedicat" und heißt soviel wie "Christus segne dieses Haus." Wenn Kinder diese Zeichen schreiben, ist sehr viel positive Energie im Spiel.

Ja, der 06. Januar ist ein sehr wichtiger Tag für Schutz und Segen - nicht nur im katholischen Glauben, gerade auch bei uns weißen Hexen, Schamanen und Magieren ein wichtiger Tag der Weihe und Reinigung!
Wer noch etwas/jemanden los lassen wollte und es bei sich trägt oder gar jemanden für sich wichtigen vergas, kann die heutige kraftvolle Magie nutzen und Vergessenes nachholen!

Prolog
Götter leben auf den Berggipfeln und in Höhlen - wie Pluto/Hades und Hel -, somit sind das auch magische Orte. Es sind besonders ruhige und dunkle Plätze. Einsiedler ziehen sich dort hin zurück und suchen dort die Stille. Für Rituale wurden Berge und Höhlen bevorzugt. Höhlen fördern den direkten Kontakt mit der Erde, dem Ursprung des Seins und dem Ende. Die Götter der Höhlen ermöglichen den Menschen die Weiterentwicklung, in dem sie Transformationskräfte geben. Denken wir einmal an die Geburt. Auch sie ist ein Weg aus  der Tiefe, der Dunkelheit und Stille heraus an das Licht des Tages.

Pyramiden wurden ersatzweise für Berge nachgebildet. Berge werden noch immer gern von Menschen erklommen und "Wolkenkratzer" in schwindelnder Höhe errichtet. Hohe Gipfel haben eine magische Anziehungskraft. Doch alte heidnische Bräuche wurden buchstäblich verteufelt (Blocksberg)!

Der Volksglaube sagt, dass Höhlen von den Elementargeistern der Erde - die Zwerge, Gnome und Trolle - bewohnt werden. Sie graben nach den Schätzen - wie Bergkristall und Gold - der Berge und die Drachen bewachen so manch einen Schatz.

Monat Januar
Der magische Ort des Monats Januar ist die Höhle - der Schoss der Erde = Symbol für Angst, Dunkelheit und Rückzug, aber auch Zugang zu ungeahnten Reichtümern. Höhlen sind mit unter von überwältigender Schönheit (Tropfsteinhöhle)
Optimaler Ritualplatz für:
  • Erforschung der transformierenden Kräfte der Unterwelt
  • Nachdenken über Geburt und Tod
  • Suchen nach den verborgenen Schätzen des Unterbewusstseins
  • Sehnsucht nach Stille und Geborgenheit
  • Zwiesprache halten mit Mutter Erde
Zaubermächtig, magisch und voller (positiver) Energie:

Als Kraut ist es im Januar der Thymian - übersteht den Winter oder ist getrocknet vorhanden und sollte stets sparsam angewandt werden. Zum Würzen und als Tee bei Atemwegserkrankungen und Magen-/Darmbeschwerden.
Als Kräutersäckchen bei unruhigen Nächten und Depressionen. Thymian weckt die Lebenskräfte und die Energie.
Thymian = Symbol für Kraft, Energie, Antrieb, Heilung und Schutz.
Als Räucherwerk zur Reinigung, aber auch zur Unterstützung der spirituellen Fähigkeit und der Träume.

Kraftvolle Tage für magische (weiß) Rituale und Energiearbeit sind im Januar (neben den Standardtagen) die heiligen drei Könige (06.) und das Fest des Janus (9.) - der Gott der Türen und Tore. Doppeldeutigkeit und Zwiespalt gehören zu ihm. Er hilft bei dem Schritt über die Schwelle in die nächste Phase. Das Symbol für Stärke und Bestimmtheit, aber auch Freundlichkeit und Weisheit.
Janus/Dianus = Verkörperung von Yin und Yang

Steinkreise und Tempel sind Kraftorte. Sie wurden einst an Orten mit sich kreuzenden Erdströmen errichtet.

Rituale für
  • Neubeginn des Kalenderjahres bzw. Lebensjahr
  • Abschluss einer inneren Entwicklung
  • Beginn einer neuen Aufgabe
  • Zwiespalt-Bewältigung
Wir alle haben dunkle Zeiten hinter uns – Trauer, Krankheit, Depressionen, seelische Verletzungen, Alpträume und neigen zur Neugier. Nehmen wir wie die Göttin Inanna die rettende Hand. (Mehr dazu im Monat September!) Mit jedem Abstieg stirbt in uns ein Teil, es geht etwas verloren und Finsternis umgibt unsere zarte Seele. Erinnern wir uns: Über sieben Brücken musst du gehen …, sieben mal wirst Du vor dem Nichts stehen …, sieben Chakren …, sieben Jahre für einen Lebenszyklus … usw. Wir verändern uns, gewinnen an Weisheit und es ist schön, jemanden zu haben und nicht allein dazustehen. Blicken Sie in sich hinein! Das energische und leidenschaftliche schlummert in jedem von uns, vielleicht muss es erst aus der „Unterwelt“ befreit werden. Brechen Sie aus, raus aus Ihrem Gefängnis! Die rettende Kraft von der Göttin Inanna  hilft:
  • sich in einer problematischen Beziehung behaupten zu können
  • sich Trauer und Schmerzen stellen zu können
  • mehr Mut und Unbekümmertheit im Leben zu bekommen
  • Angst, Hass und Wut beherrschen zu lernen
Geeigneter Ort und Zeitpunkt:
Jederzeit, aber besonders am 3. Januar.
Am besten in der Nähe eines Buchsbaums, den Inanna besonders mag. Doch sie liebt auch dunkelblaue Perlen aus Lapislazuli, blühende Blumen und trinkt gelegentlich Bier.         

Erwähnen möchte ich einen besonders wichtigen Tag aus dem biblischen Kalender:
Am 14. Tag des ersten Monat eines jeden Jahres wird gegen Abend das Passah-Fest gefeiert. Es ist eine totale Reinigung und Segnung, um im Jenseits in ewiger Seelenruhe zu leben. Erlösung und ewiges Leben im Licht.
325 n. Chr. ließ die römische  katholische Kirche im Auftrag des Satan die Feierlichkeiten verbieten.         

Zu beachten sind im Januar 2013 - als besonders magisch - folgende Tage:

Donnerstag, 10.
Neumond
Sonntag, 27.
Vollmond

Dienstag, 01.
Neujahr
Sonntag, 06.Heilige drei Könige

Monat Februar
Der magische Ort des Monats Februar sind die Berge. Für die Hexen ist es der Blocksberg. Symbol = Säule des Himmels, Mittelpunkt der Welt, Geburtsstätte der Götter, Wohnung der Geister und Heim der Engel.
Optimaler Ritualplatz für:
  • Distanzieren von den Kleinigkeiten der Welt, also zu bestimmten Problemen
  • Erleuchtung erlangen
  • Gespräche mit den Göttern
  • Suchen der inneren Heilung und der Seele Flügel wachsen lassen
Zaubermächtig, magisch und voller (positiver) Energie:

Als Kraut ist es im Februar der Salbei - wächst auch im Blumenkasten und gibt vielen Gerichten einen besonderen Geschmack. Frische Blätter auf Wunden gelegt sind keimtötend. Heilungsunterstützend wirkt er auch bei Insektenstichen. Als Tee Hilfe bei Erkältungskrankheiten und Verdauungsproblemen. Salbeibäder lindern Hautkrankheiten.
Salbei = Symbol für Erfolg (Gott Jupiter) und Gesundheit.
Als Räucherwerk das klassische Reinigungsmittel und Nahrung für die Götter, um wohlwollend zu reagieren.

Kraftvolle Tage für magische (weiß) Rituale und Energiearbeit sind im Februar (neben den Standardtagen) grundsätzlich der 02., 05. und 08. geeignet. Außerdem zu erwähnen sind folgende Tage: Imbolic -Fest der Reinigung und des Lichts, aber auch der Göttin Brigit, der Festtag der Wölfe (9.), der Valentinstag (14.), der Freitag als Reinigungstag Saturns und die Freitage als Fest der Göttin Freya. Sie beherbergt in ihrem Palast die Geister der Gefallenen. Spott  teilt sie aus und macht Scherze. Sie ist der Gott der Liebe, Fruchtbarkeit, Fülle und des Todes. Zu ihr gehören nicht Herbst und Winter und sie ist Zeichen für Lebenslustigkeit. Leidenschaft gehört zu ihr und sie beschützt die Liebenden. Als Helferin der Gebärenden ist sie bekannt und besitzt viel Wissen. Verwünschungen wehrt sie ab und hilft bei Verbannung. Freya ist die Göttin der Weissagung und Trance.

Rituale für
  • Verliebtsein bzw. sexuelle Probleme
  • Durchsetzungskraft stärken
  • Schutz bei übler Nachrede (auch Mobbing) Selbstbewusstsein stärken

Sonntag:Tag der Sonne
Montag: Tag des Mondes
Dienstag: Tag gehört dem Mars
Mittwoch: Tag gehört dem Merkur
Donnerstag: Tag gehört dem Jupiter
Freitag: Tag gehört der Venus
Samstag: Tag gehört dem Saturn

Zu beachten sind im Februar 2013 - als besonders magisch - folgende Tage:

Sonntag, 10.
Neumond
Montag, 25.
Vollmond

Sonnabend, 02.
Mariä Lichtmess
Donnerstag, 14.
Valentinstag
Montag, 11.
Dienstag, 12.
Mittwoch, 13.
Rosenmontag,
Fastnacht
und Aschermittwoch

Zu weiteren heiligen Orten gehören die Quellen und Vulkane.
Pfützen, Rinnsale oder das gewaltige Meer sind Ereignisse, die Staunen und Verwunderung in den Menschen hervorrufen, aber auch die Mächte und Kräfte der Erde zeigen!
Quellen sind in ALLEN Kulturen heilige Orte. Fast überall wohnen weibliche Gottheiten dort - wie die Heilerinnen, die keltischen Quellgöttinnen Coventina und Sequana. Die Nornen sitzen am Quellursprung und gießen stetig das Wasser. Maria wacht über die Quellen, heilt und spendet Trost. (Sie erscheint in vielen Gestalten.) Die Elementargeister des Wassers sind die Nymphen. Sie wohnen an den Quellen und sind insbesondere für Männer nicht ganz ungefährlich. So sagt uns der Volksglaube.

Von den Kräften der vier Elemente - quer durch die Magie - werden die heiligen Orte bestimmt. Höhlen mit der Erde, die Berge mit der Luft, die Quellen mit dem Wasser und die Vulkane mit dem Feuer. Zu dem zuletzt genanntem Element zählen die Götter und Göttinnen Aetna (Sizilien), Fuji (Japan) und Pele (Hawaii).

Wenn der Berg grollt und raucht sind es eher erschütternde und beängstigende Ereignisse durch Naturgewalten, doch auch schöne und faszinierende. Der Glaube an übermächtigen Kräften des Unterirdischen und Bösen ist das Eine. Das Läuternde und Reinigende das Andere. Es entstehen kraftvolle Diamanten und Metalladern winden sich.

Monat März
Der magische Ort des Monats März sind die Quellen - ein Wunder aus dem Innersten der Erde und oft von Mineralen erfüllt = Symbol für Fruchtbarkeit, Reinigung und Heilung. Es ist für magische Reinigungen und Reinigen von Kristallen gut geeignet. In Ruhe und Zuwendung kann der dort wirkende Geist erspürt werden.
Am "Quell des Lebens" entstanden Tempel, Kultstätten und Kirchen.
Optimaler Ritualplatz für:
  • Kreativität und Inspiration finden
  • in Kontakt treten mit dem Unbewussten
  • um Fruchtbarkeit zu bitten
  • Heilung wünschen
  • Erhalt neuer Lebenskraft
Aus Dankbarkeit sollten ein paar Blumen als kleine Aufmerksamkeit zurück gelassen werden!

Zaubermächtig, magisch und voller (positiver) Energie:

Als Kraut ist es im März die Kamille - Sie ist genügsam, im Sommer - Juni bis September - an allen Wegesrändern zu finden und wächst sogar auf Schutthalden. Sie sollte nie mehr als benötigt gesammelt und kann als Strauß getrocknet werden. Die große sanfte Heilerin unter den Kräutern lindert Schmerzen und verhindert Entzündungen, eignet sich als Badezusatz, als Haarwasser und als Tee schon bei Kleinkindern. In einem Heublumenkissen wirkt sie u. a. beruhigend. Anwendung als Tee zur Heilung, auch bei Unruhe und Magenbeschwerden. Als Kräutersäckchen bei unruhigen Nächten und Schmerzen.
Kamille = Symbol für Heilung und Kraft.
Als Räucherwerk zur Heilung, Sanftheit, Nachgiebigkeit, zur Unterstützung der spirituellen Fähigkeit für Glück und Geld. Kamille in Weihrauchmischungen fördert die Fähigkeit zur Meditation - bis hin zum Einschlafen. Ein mit ihr gefülltes Traumbeutelchen zieht schöne Träume an.

Kraftvolle Tage für magische (weiß) Rituale und Energiearbeit sind im März (neben den Standard-Tagen) grundsätzlich der 03., 16., 17. und 18. geeignet. Der für diesen Monat
beliebten Göttin Coventina (abgeleitet von Viviane) - die Hüterin der Quellen und
Fruchtbarkeit sollte gedacht werden. Sie flüchtete vor den frommen Rittern des
Mittelalters, die sie schlecht behandelten, vertrieben und vergewaltigten. Sie
zog sich nach der Christianisierung in die sog. Anderwelt zurück.
Vergessen dürfen wir auch nicht die Göttin Sequana.
An den Quellen sitzen außerdem die Nornen. Sie gießen das Wasser aus dem Urdbrunnen.
Maria wacht und spendet Trost.
Dann sind da noch die Nymphen - die Elementargeister, die an Quellen wohnen und vor Allem den Männern gefährlich werden.

Zu beachten sind im März 2013 - als besonders magisch - folgende Tage:

Donnerstag, 22.
Neumond
Donnerstag, 08.
Vollmond

Mittwoch, 20.
Donnerstag, 21.
Frühlingsanfang
Tagundnachtgleiche
Info
Freitag, 22.
Sonnabend, 23.
Sonntag, 24.
Mittwoch, 27.
Quartembertage
Freitag, 08.
Weltfrauentag


Donnerstag, 28.
Gründonnerstag
Freitag, 29.
Karfreitag
Sonntag, 31.
das christliche Ostern, entspricht
dem keltischen Fest Albau Eiler.

Letzte Änderung am 05.01.2013 um 22:30:47 Uhr | Diese Seite wurde zum 5712. mal gelesen